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St. Maria am Brunnen | Alstädten-Burbach

St_Maria_am_Brunnen (c) Hermann Peter Müller

St. Maria am Brunnen | Alstädten-Burbach

Jabachstraße 5 | 50354 Hürth
Küsterin: Dorothea Gondro

Regelmäßige Gottesdienste:

Mittwoch: 18:00 Uhr - Heilige Messe
Sonntag: 9:30 Uhr - Heilige Messe

Befolgen Sie weiterhin behördliche Anordnungen, Anweisungen der Ordner und lokale Beschilderung/Aushänge zur Coronalage!

Entstehungs- und Baugeschichte

Alstädten-Burbach liegt etwa in der Mitte der Stadt Hürth und grenzt an den Otto-Maigler-See. Die Gemeinde St. Maria am Brunnen ist noch vergleichsweise jung. Sie wurde 1959 errichtet, und die Kirche 1960 eingeweiht. Der Name St. Maria am Brunnen erinnert an das ehemalige Burbacher Zisterzienserinnen-Kloster Marienbrunn, das 1802 während der Säkularisation aufgelöst wurde. Von dem Kloster ist lediglich das Äbtissinnenhaus („Kloster Burbach“, am Otto-Maigler-See) erhalten. 

Ausgelöst wurden der Bau der Kirche und die Errichtung der Kirchengemeinde im Wesentlichen durch die Ausweitung des Kohleabbaus in unserer Region in den 1950er- und 1960er-Jahren. Alstädten gehörte seit jeher zur Pfarrei St. Katharina  in Alt-Hürth und Burbach zur Pfarrei St. Dionysius, Gleuel. Die Verbindung zwischen Alt-Hürth und Alstädten wurde jedoch für viele Jahre durch den Kohletagebau Theresia unterbrochen, dem auch die Volksschule Alstädten weichen musste. Da in dem freien Gelände zwischen Alstädten und Burbach eine größere Wohnsiedlung entstehen sollte und Burbach über keine Schule verfügte, plante die Stadt Hürth dort im Vorfeld der Auskohlung den Bau einer Grundschule für beide Orte – und das Erzbistum die Errichtung einer Kirche. Mit den Vorbereitungsarbeiten wurde 1952 Pfarrer Gottfried Otter von St. Katharina betraut. Nach langer Vorbereitung, aber nur anderthalbjähriger Bauzeit, wurde St. Maria am Brunnen am 25. September 1960 eingeweiht. 
Der Architekt Hans Pörkert plante die Kirche wie ein Zelt. Dem lag die biblische Vorstellung zugrunde, dass die Kirche das Zelt Gottes unter den Menschen ist. Die Stützen stellen die Zeltstangen und die Fenster- und Mauerfüllungen die Zeltplanen dar. Auffallend ist der freistehende Glockenturm, der vier bronzene Glocken trägt.
Im Innern der Kirche wird der Blick auf den markanten Altarraum gezogen. Der mächtige Altar und der Tabernakel sind auf Mühlsteinen aus der ehemaligen Klostermühle errichtet. Auf der Vorderseite des Tabernakels ist das letzte Abendmahl in einem Emaille-Relief abgebildet. Das große Bronze-Kreuz hinter dem Altar zeigt Jesus als Sieger über den Tod. Der bronzene Ambo ist mit Szenen aus der Heilsgeschichte geschmückt.
Weitere beachtenswerte Kunstwerke: die große Marienfigur mit Kind am rechten Pfeiler, die nach einem Siegel des ehemaligen Klosters erstellt wurde; das Taufbecken mit einem Bronzedeckel, auf dessen Spitze der Heilige Geist in Form einer Taube thront; die unteren Seitenfenster, durch die das Licht des „himmlischen Jerusalems“ in wunderbaren Farben erstrahlt und die sechs oberen Fenster, die die Geheimnisse des freudenreichen Rosenkranzes abbilden, von der Empfängnis Mariens bis zur Krönung im Himmel.
Im Nebengebäude der Kirche befinden sich die gutbestückte Pfarrbücherei und ein Verkaufslädchen der ANDHERI HILFE mit Eine-Welt-Produkten.
Das kirchliche Leben wird von aktiven Gemeindegruppen geprägt. Hierzu gehören, neben der ANDHERI-HILFE, die engagierte Messdienergemeinschaft, der Marienchor, die Frauengemeinschaft und der Bläserkreis Laudate.
Die Struktur von Alstädten-Burbach hat sich seit dem Bau der Kirche wesentlich verändert. 1960 war das Ortsbild stark geprägt von bäuerlichen Betrieben und Einfamilienhäusern mit bewirtschafteten Gärten. Die überwiegend bodenständige Bevölkerung war zu mehr als zwei Dritteln katholisch. Inzwischen hat sich die Einwohnerzahl durch mehrere Neubaugebiete mehr als verdoppelt und deutlich verjüngt. Nur noch etwa die Hälfte gehört der katholischen Kirche an. Viele Neubürger sind jedoch gut integriert und beteiligen sich aktiv am Gemeindeleben.

Text | Hermann Peter Müller

St. Maria am Brunnen erwartet Sie

Katholischer Kirchengemeindeverband Hürth

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50354 Hürth | Hermülheim

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