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Unsere Gemeinde St. Severin in Hermülheim

Hermülheim liegt im Zentrum der Stadt Hürth. In diesem Stadtteil befinden sich neben der Stadtverwaltung und dem Krankenhaus die weiterführenden Schulen, das türkische Generalkonsulat und mehrere Seniorenheime.

Die erste Kirche in Hermülheim, errichtet in fränkischer Zeit um 900, lag an der Burg. Sie war die Eigenkirche des Grundherrn. Im Jahre 1256 wurde der Deutsche Orden Grundherr über Hermülheim. Er ließ eine neue Kirche errichten, die 1263 vom kurländischen Bischof Edmund de Wrede konsekriert wurde.

Als Pfarrpatron wird der hl. Bischof Severin erstmalig 1540 genannt. Das Severinsbild in der Hermülheim Kirche wurde urkundlich 1575 erstmals erwähnt.

In der Mitte des 17. Jahrhunderts renovierte man diese Kirche. Im Rahmen der Säkularisation wurde die Pfarrei 1806 aufgehoben; Hermülheim wurde Nebenkirche von Hürth. Am 26. Juli 1834 wurde die Pfarrgemeinde St. Severin, sie hatte damals 650 Seelen zählte, wieder zu einer selbständigen Pfarrei erhoben. Erster Pfarrer wurde Johann Rolshoven.

In der Mitte des 19. Jahrhunderts war die Seelenzahl so sehr angestiegen, dass die alte Kirche nicht mehr genügend Platz bot. 1886 entstand nach den Plänen des Kölner Domwerkmeisters Franz Schmitz, später Dombaumeister in Straßburg, der Bau einer neugotischen Kirche am heutigen Standort. Die alte Kirche wurde 1888/89 abgerissen.

In den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts war auch diese Kirche zu klein. Sie wurde nach den Plänen des Architekten Karl Band umgebaut und erweitert. Zu den Kunstschätzen der Kirche gehört die historische Kreuzigungsgruppe hinter dem Hochaltar. Die Schnitzerei stammt von Meister Tilman aus dem 16. Jahrhundert. Ebenfalls von Meister Tilman stammt die Pieta, die in einer Nische rechts neben dem Hauptaltar angebracht ist. Beide waren bereits Bestandteil der einschiffigen Saalkirche des Deutschen Ordens.

Im ersten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts fand eine Grundrenovierung des Kirchengebäudes außen und innen statt.

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Räume in St. Severin

Großer Saal in St. Severin

Der Saal befindet sich im Erdgeschoss und ist über eine Rampe barrierefrei zugänglich. Der Raum ist für ca. 100 Personen geeignet. Die Nutzung der Toilettenanlagen ist ebenfalls barrierefrei möglich. Zum Saal gehört eine gut ausgestatte Küche inklusive eines Kühlschranks und einer Industriespülmaschine. Neben der regulären Bestuhlung gibt es weitere Stehtische. 

Es steht ein Klavier zur Vefügung.

Kleiner Raum im Pfarrheim St. Severin

Der Raum befindet sich im Erdgeschoss des Hauses und ist barrierefrei zugänglich. Neben der regulären Bestuhlung gibt es eine Sitzecke mit zwei Sesseln. An den Raum, der für ca. 15 Personen geeignet ist, grenzt eine vollausgestatte Küche (inkl. Geschirr). Ein Kühlschrank ist ebenfalls vorhanden.

Großer Raum in St. Severin

Im Untergeschoss des Hauses befindet sich ein großer Mehrzweckraum. Der Raum kann für unterschiedliche Anlässe genutzt werden. Im Raum, der für ca. 50 Personen geeignet ist, ist eine vollausgestattete Küche integriert.

Kleiner Raum in St. Severin

Der Raum befindet sich im Untergeschoss des Gebäudes und wird aktuell als Werkraum genutzt.