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Unsere Gemeinde St. Brictius in Stotzheim

Stotzheim liegt südwestlich des Kölner Grüngürtels zwischen den Hürther Ortsteilen Gleuel und Efferen. Stotzheim ist als Burghof der Maria von Stotzheim 1223 erstmals urkundlich erwähnt. Der Hof gehörte zum Kölner Stift St. Maria im Kapitol. Seit 1933 gehört Stotzheim zur Stadt Hürth und hat heute rund 1.800 Einwohner, von denen die Hälfte katholisch ist.

Die Gemeinde St. Brictius gehörte lange Zeit zur Pfarrei Efferen, seit 1861 ist sie eigenständig. Der erste Kirchbau geht auf das Jahr 1778 zurück. Er stand auf dem Stotzheimer Friedhof. Die heutige Kirche an der Berrenrather Straße stammt aus dem Jahr 1936 und wurde von dem Kölner Architekten Karl Band entworfen. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Kirche bei einem Luftangriff auf Stotzheim stark beschädigt und 1949/50 in kurzer Zeit renoviert. Am 1. Mai 1987 brannte die Kirche durch Brandstiftung ab. Durch das hohe Engagement der Stotzheimer aber wieder instandgesetzt und am 27. August 1988 neu geweiht.

Der Heilige Brictius (* um 370; † 444) ist ein Findelsohn des Heiligen Martin und sein Nachfolger als Bischof von Tours. 

Kirche und Ausstattung beruhen auf traditionellen Materialen, die aufeinander abgestimmt sind –beispielsweise der Blockaltar aus Sand- und Tuffstein, sowie der Ambo aus Bronze. Im Altarraum hängt ein sehenswertes Kreuzigungstriptychon, das seit 1993 dort hängt und von Toni May aus Köln angefertigt wurde. Es ersetzt seit dem das Kreuzstriptychon von 1491, das dem Kirchenbrand zum Opfer fiel. Tony May greift den alten Stil auf, versetzt die Karfreitagsszenerie aber in die Zeit des moderneren Hürths. Im Hintergrund sind die Schaufelradbagger des Hürther Kohleabbaus zu erkennen, die brennende Stotzheimer Kirche und einige bekannte Persönlichkeiten, darunter auch der Maler selbst. Die Fenster stammen aus der Glaserei Molitor in Efferen. Die sieben blau-bunten Langhausfenster zeigen die Erschaffung der Welt – viele abgebildete Stiefmütterchen greifen die alte Tradition Stotzheims im Stiefmütterchenanbau gekonnt auf.

Besonders stolz sind die Stotzheimer auf die Tradition des Beierns, also des manuellen rhythmischen Anschlagens der Kirchenglocken  zu besonders festlichen Anlässen.  Der eigenständige Dorfcharakter Stotzheims war dem Gemeindeleben in St. Brictius stets zuträglich. Die Stotzheimer feiern gerne. Besonders ist da Pfarrfest an Fronleichnam, die lockeren Zusammenkünfte zu Erntedank und Nikolaus und der Adventsmarkt am 1. Advent-Samstag.

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Räume in St. Brictius

Kleiner Saal in St. Brictius

Der Raum, mit etwas niedriger Deckenhöhe, befindet sich im Erdgschoss des Pfarrheims. Der Raum ist mit einer kleinen Einbauküche ausgestattet. Aktuell trifft sich hier eine Eltern-Kind-Gruppe. Die Raumgröße ist ideal geeignet für Gymnastikgruppen.

Großer Saal in St. Brictius

Der Raum befindet sich im Erdgeschoss und ist über eine Rampe barrierefrei zugänglich. An den Raum, der für ca. 50 Personen geeignet ist, grenzt eine vollausgestatte Küche (inkl. Geschirr) und ein kleiner Lagerraum. Ein großer Kühlschrank und einer Industriespülmaschine stehen zur Verfügung. Neben der regulären Bestuhlung gibt es weitere Stehtische.

Es steht ein Klavier zur Vefügung.