Die Fahrt in den niederrheinischen Marienwallfahrtsort Kevelaer hat seit vielen Jahren ihren festen Platz im Kalender der Hürther.
Rund um den Kapellenplatz in Kevelaer ist Zeit für Gebet, Einkehr, Dank und Bitte in Not. Wie seit Jahrhunderten ist das schlichte Gnadenheiligtum der "Trösterin der Betrübten" das Ziel von Christen aus dem In- und Ausland. Hier suchen die Menschen auf ihrem irdischen Pilgerweg Hilfe und den Trost der Mutter Jesu.
Kevelaer, ein kleiner Ort südlich von Kleve unweit der holländischen Grenze.
Auf der "Kevelaerer Heide", dem heutigen Platz der Gnadenkapelle, stand ursprünglich ein Hagelkreuz, das Hof, Stall und Feld vor Unwetter schützen sollte. Hier hörte der fromme Handelsmann Hendrik Busmann in der Weihnachtszeit 1641 mehrfach einen geheimnisvollen Auftrag: Er möge an dieser Stelle ein Heiligenhäuschen errichten. Seine Frau Mechele sah in einer Erscheinung, wie zwei Wachsoldaten ein Bild der Madonna von Luxemburg, der Trösterin der Betrübten, aus den Pestjahren des 30-jährigen Krieges in den Händen hielten. Am 1. Juni 1642 setzte Pfarrer Johannes Schink dieses Gnadenbild offiziell in das fertige Häuschen ein, und 1664 wurde das Häuschen durch die jetzige sechseckige Gnadenkapelle umbaut.
Die nächste Wallfahrt findet am Mittwoch, den 9. September 2026 statt.
Vorausichtlicher Tagesablauf:
Abfahrten:
6:50 Uhr in Fischenich | Rosellplatz
7:05 Uhr in Hermülheim | Bushaltestelle De Bütt (Sudetenstraße)
7:20 Uhr in Berrenrath | Wendelinusplatz
Ankunft:
9:30 Uhr in Kevelaer am Busbahnhof Bahnstraße
vor Ort in Kevelaer:
9:45 / 10:00 Uhr Pilgerhochamt und anschließend Zeit zur freien Verfügung
14:00 Uhr Großer Kevalerer Kreuzweg oder Kleiner Kreuzweg im Forum Pax Christi für Gehbehinderte
16:00 Uhr Schlussandacht in der Kerzenkapelle mit Segnung der Andachtsgegenstände und abschließendem Gebet am Gnadenkappelchen
Abfahrt:
17:00 Uhr in Kevelaer am Busbahnhof Bahnstraße
Ankunft in Hürth:
ca. 19:15 Uhr

