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Bibel & Wissen

Bild von einem Stein der als Fisch angemalt ist

Die Bibel ist ein einzigartiges Buch voller Weisheit, Hoffnung und Orientierung für das Leben. Doch oft fällt es schwer, ihre Inhalte richtig zu verstehen oder einen persönlichen Zugang zu finden. Genau hier setzen unsere vielfältigen Angebote an. Wir bieten Ihnen unterschiedliche Möglichkeiten, die Botschaft der Bibel Schritt für Schritt zu entdecken. Dabei gehen wir individuell auf Ihre Fragen ein und schaffen eine angenehme Atmosphäre, in der Austausch und gemeinsames Lernen im Mittelpunkt stehen. Egal, ob Sie erste Einblicke gewinnen möchten oder Ihr Wissen vertiefen wollen: Unsere Angebote sind für jeden geeignet – unabhängig von Vorkenntnissen oder religiösem Hintergrund.

Lassen Sie sich einladen, die Bibel neu zu entdecken und herauszufinden, welche Bedeutung ihre Botschaft für Ihr persönliches Leben haben kann.

Exerzitien im Alltag sind spirituelle Übungen, die es ermöglichen, Gott und das eigene Leben mitten im Alltag bewusst wahrzunehmen und zu reflektieren, ohne den gewohnten Lebensrhythmus zu verlassen. Sie sollen helfen, Christsein im „wirklichen“ Leben einzuüben, Gott in allen Dingen zu entdecken und die eigene Beziehung zu ihm zu vertiefen. Dabei geht es nicht um einen Rückzug aus dem Alltag, sondern um die bewusste Integration von Spiritualität in den täglichen Ablauf.

Die Beichte, auch als Bußsakrament oder Sakrament der Versöhnung bekannt, ist eines der sieben Sakramente der katholischen Kirche. Sie ermöglicht es den Gläubigen, ihre Beziehung zu Gott zu erneuern, Schuld zu bekennen und Vergebung zu erlangen. Durch die Beichte wird die Taufgnade wiederhergestellt, und der Christ steht als neuer Mensch vor Gott und der kirchlichen Gemeinschaft.

Als Jesus die Straße entlangging, sah er Matthäus in seiner Zollstation sitzen. "Komm mit und folge mir nach«, sagte er zu ihm. Und Matthäus stand auf und folgte ihm nach." (Mt 9,9)

So leicht wie Matthäus fällt es nicht jedem, der oder die sich damit beschäftigt, in den Dienst der Kirche einzutreten. Sei es als Priester, Diakon, Ordensfrau oder -mann, Gemeindereferent oder –referentin und Pastoralreferent oder Pastoralreferentin - Möglichkeiten gibt es viele.

Gerade in dieser Zeit gilt eine Entscheidung für die Kirche als unpopulär.

Was sagen die anderen? Finde ich damit für mich den richtigen Weg? Kann ich meine Talente im Rahmen kirchlicher Bedingungen entfalten? Was hat Gott mit mir vor?

Um diese und viele weitere Fragen zu beantworten und Interessierten eine Hilfestellung zu geben, hat das Erzbistum Köln das Berufungsportal ins Leben gerufen. Hier berichten Menschen, die ihren Platz in einem pastoralen Dienst gefunden haben. Zusätzlich wird jederzeit eine persönliche und ergebnisoffene Begleitung angeboten.

"Ja, selig sind, die das Wort Gottes hören und bewahren." (Lk, 11,28)

Die Bibel ist immer noch das auflagenstärkste Buch der Welt. Unzähligen Menschen gibt die Bibel bis auf den heutigen Tag Hoffnung, Trost und Lebenshilfe.

Pfr. Dr. Stephan Kremer möchte Sie einladen, die Schätze, die die Bibel birgt, zu heben.

In der Regel jeden letzten Donnerstag im Monat trifft sich ein Kreis interessierter Hürther Christen, um gemeinsam einen Text aus der Bibel zu lesen. Meist sind dies das Evangelium und die Lesung, die am darauffolgenden Sonntag in den katholischen Gottesdiensten vorgetragen werden. So kann man sich innerlich besser auf den nächsten Gottesdienst einstellen und die Predigt mit Hintergrundwissen verfolgen.

Der Schwerpunkt der Treffen liegt darauf, miteinander über die Texte ins Gespräch zu kommen und sich darüber auszutauschen, was einem die Bibel für das eigene Leben und den eigenen Glauben sagen kann. Daneben bekommen die Teilnehmer/innen natürlich auch theologische und geschichtliche Hintergründe der Bibelstellen vermittelt.

Dieser Bibelkreis ist kein geschlossener Zirkel! Man kann auch nur an einem Abend oder gelegentlich teilnehmen. Also schauen Sie ruhig mal vorbei!

 

Ihre Ansprechperson

Bild vom Pfarrvikar Dr. Stephan Kremer Bild vom Pfarrvikar Dr. Stephan Kremer

Dr. Stephan Kremer

Pfarrvikar

Exerzitien im Alltag sind ein Übungsweg, auf dem wir die Gegenwart Gottes in unserem Alltag neu entdecken können. In Gemeinschaft können wir eine neue Lebenslust finden und unsere Beziehung zu Gott neu ausrichten.

Was ist das Ziel?

Unser Ziel ist es, die Beziehung zu Gott zu intensivieren, neu zu gestalten oder aber auch nur, Gott etwas besser kennen zu lernen.

Welche Elemente tragen die Exerzitien?

  • Eine tägliche Zeit des persönlichen Gebetes mit Impulsen
  • Eine Rückbesinnung auf den Tag
  • Die täglichen Treffen aller Teilnehmenden mit dem gemeinsamen Gebet
  • Ein Begleitgespräch ist möglich. Hier können die persönlichen Erfahrungen der Gebetszeiten, Enttäuschungen und Hoffnungen in einem geschützten Raum zur Sprache gebracht werden.

Ihre Ansprechperson

Bild von Ines Frege Bild von Ines Frege

Inés Frege

Bestattungsbeauftragte

Hinter Erwartungen zurück zu bleiben und schuldig zu werden gehört zu schmerzlichen Erfahrungen, die in neuer Weise nach Gott suchen lassen. In der Kirche hat die Suche nach Versöhnung und Neubeginn viele Ausdrucksformen gefunden: in der vorösterlichen Bußzeit mit dem Aschenkreuz, in Bußelementen der Messfeiern, in Bußgottesdiensten und in der Vollform des Sakramentes der Beichte.

Buße ist zunächst ein innerer Vorgang, ein Akt des Glaubens und der inneren Zuwendung hin zu Gott. Im Gebet, in Gottesdiensten oder im Beichtgespräch wendet sich der/die Einzelne an Gott, um in dieser Umkehr neu zu beginnen. In der Kirche haben Elemente der Buße in vielfacher Weise Gestalt bekommen: die vorösterliche Fastenzeit, das Aschenkreuz, das Schuldbekenntnis in der Messfeier, das Sakrament der Beichte, Bußgottesdienste, Kreuzwegandachten u.v.m.

Wenn auch heute die Buße schwer zu vermitteln ist - es beichten auch in unserer Zeit noch Gläubige. Manche regelmäßig und manche ab und zu - und manche nach langer Zeit auch wieder einmal. Die Motive sind vielfältig. Für einige gehört ein Beichtgespräch in regelmäßigen und überschaubaren Abständen als wichtige Hilfe und Unterstützung zu ihrem geistlichen Leben einfach dazu. Andere leiden unter verschiedensten alltäglichen Belastungen und finden in der Beichte einen Raum des Loslassens und der Unterstützung. Wieder andere belastet eine konkrete Schuld oder auch "nur" das Gefühl einer solchen, mit der sie allein nicht fertigwerden können und die sie manchmal über lange Zeit mit sich herumschleppen.

Die Beichte ermöglicht einen begangenen, schwerwiegenden Fehler wieder gut zu machen. Das Eingestehen von Versagen und das Wiedergutmachen von Fehlern ist ein sehr persönliches und intimes Geschehen. Darum geschieht dies in einem persönlichen, geschützten Rahmen und unter absoluter Verschwiegenheit mit einem Priester entweder im persönlichen Beichtgespräch oder im Beichtstuhl.

Die Beichte mündet nach dem Eingestehen des persönlichen Versagens in die abschließende Lossprechung, der Absolution, die der Priester als Werkzeug Jesu Christi im Namen der Kirche zusagen darf. Dieses Sakrament kann sehr entlastend, befreiend und heilsam sein. Es bedeutet für viele Menschen einen Neuanfang nach erfolgter Umkehr.

Kommt es im Rahmen der Vorbereitung auf die Erstkommunion der Kinder zur Erstbeichte, findet diese als Beichtgespräch statt, also nicht mehr im Beichtstuhl, sondern im persönlichen und kindgerechten Zweiergespräch im Kirchraum, räumlich abgesetzt und nicht hörbar von der übrigen Kindergruppe, aber einsehbar und damit absolut transparent.
 
Beichtgelegenheiten

Nach Terminabsprache mit den einzelnen Priestern, gerne sind wir bereit, Ihnen bei der Suche nach einem Beichtvater in Ihrer Muttersprache behilflich zu sein.

Ihre Ansprechperson

Bild von Pfarrvikar Werner Friesdorf Bild von Pfarrvikar Werner Friesdorf

Werner Friesdorf

Pfarrvikar