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Wir feiern Taufen!

Die Taufe ist ein christlicher Ritus, der seit der Zeit des Neuen Testaments besteht. Die Auffassungen über Voraussetzung, Durchführung und Wirkung der Taufe sind in den christlichen Kirchen und Gemeinschaften verschieden; sie kann die Eingliederung in die Gemeinschaft der Christen oder ein öffentliches Glaubensbekenntnis bedeuten. Vollzogen wird die Taufe durch Übergießen des Täuflings mit Wasser (Infusionstaufe) oder das Untertauchen im Wasser (Immersionstaufe). Dabei wird eine Taufformel gesprochen. Ex-Bild-DB-ID: 2070 Die Taufe ist ein christlicher Ritus, der seit der Zeit des Neuen Testaments besteht. Die Auffassungen über Voraussetzung, Durchführung und Wirkung der Taufe sind in den christlichen Kirchen und Gemeinschaften verschieden; sie kann die Eingliederung in die Gemeinschaft der Christen oder ein öffentliches Glaubensbekenntnis bedeuten. Vollzogen wird die Taufe durch Übergießen des Täuflings mit Wasser (Infusionstaufe) oder das Untertauchen im Wasser (Immersionstaufe). Dabei wird eine Taufformel gesprochen. Ex-Bild-DB-ID: 2070

Gottes Einladung zum Leben

Die Taufe ist ein heiliges und heilendes Zeichen. In der Kirche spricht man von Sakrament. Es ist das erste und grundlegende Sakrament, durch das ein Mensch in die Gemeinschaft der Kirche aufgenommen wird. Die Taufe verbindet einen Menschen auf besondere Weise mit Jesus Christus, der selbst vom Propheten Johannes getauft wurde zum Zeichen eines von Gott geschenkten neuen Lebens.

Sie ist ein Bund fürs Leben: Ein Getaufter ist durch Christus fest mit Gott verbunden, wie ein Kind mit seinen Eltern. 

Anmeldung zur Taufe

Die Anmeldung zur Taufe ist in jedem Pfarrbüro in Hürth für jede Pfarrkirche möglich. Mindestens ein Elternteil sollte Mitglied der katholischen Kirche sein.

Sie benötigen:

  • Geburtsurkunde
  • Einverständnis aller Erziehungsberechtigten
  • mindestens eine Patin oder ein Pate, der Mitglied in der katholischen Kirche ist. (Eine Taufe ohne Paten ist nur in besonderen Ausnahmefällen möglich)

In den Hürther Pfarrgemeinden gibt es feste Tauftermine, die an manchen Kirchen Samstagnachmittag, an anderen Sonntagmittag liegen - in der Regel einmal monatlich. Dabei werden meist mehrere Kinder getauft.

Wenden Sie sich wegen eines konkreten Termins an das Pfarrbüro. 

Symbole

Die Taufe ist ein Sakrament – und das bedeutet, dass ein Mensch der Liebe Gottes begegnet und von Gott beschenkt wird. Doch das können wir nicht sehen. Zahlreiche Symbol-Handlungen machen dieses Geheimnis in der Taufe sichtbar und erfahrbar.

Es ist das bekannteste Erkennungszeichen der Christen und gleichzeitig eine Zusammenfassung des Glaubens an einen Gott, der uns in drei unterschiedlichen Angesichten begegnet: Vater, Sohn und Heiliger Geist.

Der Taufspender zeichnet dem Kind ein Kreuz auf die Stirn. Auch die Eltern, Paten und Gäste sind eingeladen zum Zeichen, dass der Täufling in die Gemeinschaft derer, die an Christus glauben hineingeholt werden soll. Der Glaube ist nicht die Erfindung eines Einzelnen, sondern wird von Generation zu Generation weitergegeben.

Das Kreuzzeichen auf der Stirn kann später immer wieder ein Segenszeichen von den Eltern sein, die ihr Kind besonders Gottes Liebe anvertrauen. Zum Beispiel wenn das Kind schlafen geht oder wenn es das Haus verlässt.

Das Auflegen der Hände ist eindrückliches Zeichen: Gott legt seine segnende Hand auf das Kind. Wir erkennen an, dass das Kind nicht unser Besitz ist – Gott hat es uns geschenkt. Eltern haben Verantwortung für das Kind, können jedoch nicht immer bedingungslos für es da sein.

Deshalb vertrauen wir auf den Schutz Gottes. In der Bibel finden wir die Erzählung, wie Jesus den Kindern die Hände auflegt. Er soll auch Ihr Kind vor allem bewahren, was unmenschlich und böse ist.

Wasser ist für viele Deutungen offen: reinigen, erfrischen, kühlen, beleben, den Durst stillen. Aber auch in negativem Zusammenhang kennen wir Wasser, so bei Überschwemmungen oder einem reißenden Fluss. Beides kommt bei der Taufe zusammen: Wasser, das Leben nimmt – Wasser, das Leben gibt.

Früher wurde das sehr deutlich gezeigt, indem der Täufling mit dem ganzen Körper in ein Wasserbecken stieg oder untergetaucht wurde. Durch das Untertauchen wurde die Beziehung zu Jesus hergestellt, der gestorben ist und wieder auferstanden ist. Das Untertauchen ist dabei Symbol für das "Sterben des alten Menschen" (so sagt es der Apostel Paulus), und das Auftauchen ein Symbol für neues Leben aus dem Wasser.

Im Leben des Kindes wird es viele Höhen und Tiefen geben, die es bewältigen muss. Wir drücken durch die Taufe mit Wasser aus, dass Jesus durch diese Höhen und Tiefen mitgeht. Er lässt uns nicht im Stich. Bei der Taufe spricht der Täufer folgende Worte: "…, ich taufe dich im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes."

Das Chrisam ist eine Mischung von Olivenöl und Balsam. Das Wort bedeutet "Salböl"; von diesem Wort ist auch der Ehrenname "Christus" = "der Gesalbte", abgeleitet. Früher wurden Könige und Propheten mit Öl gesalbt, um zu zeigen, dass sie einen göttlichen Auftrag haben. Heute gehört die Salbung als festes Element zur Taufe, zur Firmung und zur Priesterweihe. Für uns als Christen, also als "Gesalbte", ist dies ein Zeichen, dass ein Mensch einen besonderen Auftrag von Gott hat und dass er priesterliche und königliche Würde geschenkt bekommt.

Wenn jemandem "ein Licht aufgeht", dann sieht er wieder klar, gewinnt Orientierung. Für Christen ist Jesus das Licht der Welt. Die brennende Kerze ist sprechendes Zeichen dafür und wird an der Osterkerze entzündet. Damit drücken die Eltern und Paten aus, dass sie das Licht von Jesus ihrem Kind anvertrauen wollen.

Die Eltern sind für ein Kind die ersten und wichtigsten Glaubenszeugen. Man könnte sogar sagen, die Eltern sind die ersten, durch die das Kind etwas vom Licht Gottes ahnt. Indem sie es vorleben, machen sie dem Kind deutlich, was es bedeutet, als Christ zu leben. Gleichzeitig drücken sie den Wunsch an Jesus, das Licht, aus, dass er ihr Kind auf seinem Lebensweg immer wieder in die richtige Richtung führt.

Ihre Ansprechperson

Bild von Pfarrsekretärin Clarissa Hahn

Zentralbüro

Clarissa Hahn

Severinusstraße 61-63
50354 Hürth

Vorbereitung

Der für den Tauftermin zuständige Seelsorger wird sich mit Ihnen in Verbindung setzen, um einen Termin für ein vorbereitendes Gespräch zu finden.