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Wir feiern Hochzeiten!

Trauringe, Ehe, Eheschließung, Feier, Goldhochzeit, Zeichen der Verbundenheit, Verbindung, Bindung, Paar, zusammen gehören, Zusammengehörigkeit, Sakrament der Ehe, Hochzeit, Ex-Bild-DB-ID: 19671 Trauringe, Ehe, Eheschließung, Feier, Goldhochzeit, Zeichen der Verbundenheit, Verbindung, Bindung, Paar, zusammen gehören, Zusammengehörigkeit, Sakrament der Ehe, Hochzeit, Ex-Bild-DB-ID: 19671

Gottes Liebe und Treue leben.

Die Liebe betrachten wir Christen als ein göttliches Geschenk. Wenn Menschen einander vertrauen, sich aufeinander verlassen können, Freude und Sorgen teilen und einander vergeben, dann spüren nicht nur Menschliches, sondern auch etwas von Gottes Wirken in ideser Welt.
Deshalb ist auch die Liebe und Treue von Mann und Frau ein Sakrament. Sakrament bedeutet: In einem etwas Sichtbaren oder spürbaren wird das Unsichtbare und Heilsame von Gottes Wirken erfahrbar.  
Damit das auch wirklich passiert, braucht es das öffentliche Bekenntnis der Liebenden und Gottes Segen, der sozusagen ab da der Dritte im Bunde zweier Menschen wird. Er möchte die Liebe und Treue der beiden Ehepartner stärken und durch sie seinen Schöpfungswillen in der heutigen Zeit erfahrbar machen.
Das Sakrament der Ehe setzt bei den Brautleuten den Glauben voraus und ist zugleich ein starkes Bekenntnis dieses Glaubens. Die Vorbereitung auf die Trauung kann in diesem Sinne eine Chance sein, den Glauben neu zu entdecken.
Die Vorbereitung benötigt Zeit – nehmen Sie sich diese Zeit!

Einer der ersten Schritte: Planen Sie den Termin Ihrer Trauung in direkter Absprache mit unseren Büros. Dabei können Sie auch die gewünschte Kirche angeben. Da das Ehesakrament nicht nur für Sie persönlich, sondern für die ganze Glaubensgemeinschaft Bedeutung hat, ist die Eheschließung ausschließlich in einer Pfarrkirche möglich.  Bitte weisen Sie bei der Gelegenheit unbedingt darauf hin, wenn sie irgendwann schon einmal eine zivilrechtliche oder kirchliche Eheschließung mit einem anderen Partner hatten. 
Ein Seelsorger wird zügig den Kontakt mit Ihnen aufnehmen und im sogenannten "Ehevorbereitungsprotokoll" sicherstellen, dass es keine Hindernisse zur kirchlichen Trauung gibt. Das sollte möglichst zügig geschehen, damit Sie nicht eine unliebsame Enttäuschung erleben!
Für die Anfertigung des Ehevorbereitungsprotokolls brauchen Sie einen sogenannten Auszug aus dem Taufregister. Diesen bekommen Sie in der Pfarrei, in der Sie getauft worden sind. Partner einer anderen Konfession benötigen Datum, Kirche und Ort ihrer Taufe. 

Falls einer der Partner noch nicht gefirmt ist, ist es möglich, dass noch vor der Trauung – und nach entsprechender Vorbereitung – die Firmung als volle Eingliederung in die Gemeinschaft der Kirche gefeiert wird. Die Firmung ist aber nicht unabdingbare Voraussetzung zur kirchlichen Eheschließung.

Die kirchliche Feier der Trauung wird lebendig, wenn Sie sich selbst oder auch Familie, Freunde und Bekannte sich mit einbringen.
Sie überlegen, welche biblische Lesung oder welches Evangelium Ihnen wichtig ist. Erzählen Sie gerne dem Priester/Diakon etwas dazu, warum sie sich diesen oder jenen Bibel-Text in der Trauliturgie vorstellen können. Überlegen Sie Fürbitten und verteilen Sie an unterschiedliche Leser. 
Sie sollten auch über kirchliche Lieder nachdenken, die möglichst viele von Ihren Gästen mitsingen können. Ob Sie einen Wunsch zu einem nichtkirchlichen Lied einbringen dürfen, besprechen Sie bitte mit dem Priester/Diakon. In jedem Fall legen wir zur Ehre Gottes großen Wert auf Live-Musik. 
Legen Sie sich musikalisch bitte nicht zu fest und vertrauen auf das Empfinden und die Expertise unserer Kirchenmusiker. Nicht jedes Musikstück ist gut für die Kirche geeignet. Das gilt für ganz viele Musikempfehlungen, die Sie auf entsprechenden Internet-Seiten finden. Bedenken Sie auch, dass Sie Vieles auf Ihrer Familienfeier im Anschluss an die kirchliche Zeremonie besser und freier einbauen können. 

Was ist, wenn einer der Partner schon einmal verheiratet gewesen ist?

Selbst, wenn diese erste Eheschließung in einer Evangelischen Kirche, "nur" auf dem Standesamt oder spontan auf einer Reise geschlossen wurde, kann es sein, dass diese Verbindung nach katholischem Verständnis ein faktisches Ehebündnis darstellt und damit keine weitere Eheschließung möglich ist. Das lässt sich aber nur nach Prüfung des genauen Sachverhaltes sagen. Deshalb geben Sie jede frühere Eheschließung - egal welcher Art - schon bei der Anmeldung mit an! Wir werden das dann schnellstens prüfen.

Was ist, wenn nicht beide Partner katholisch sind?

Für eine katholische Trauung reicht es, wenn einem der beiden Partner die Kirchliche Trauung wichtig ist, katholisch getauft wurde und noch eingetragenes Mitglied der Kirche ist. Eine katholische Eheschließung ist mit einem Partner einer anderen christlichen Konfession möglich - dann sogar auch unter Beteiligung eines Kirchenvertreters der anderen Konfession - ebenso mit einem ungetauften, ausgetretenen Partner oder einem Partner, der einer anderen Religion angehört. Voraussetzung ist, dass er die Grundsätze und Werte des katholischen Eheverständnisses teilen möchte (lebenslange Treue; Monogamie...)

 

 

Kann unser Kind bei unserer Trauung getauft werden?

Das ist grundsätzlich möglich. Weil es zwei wichtige und große Ereignisse sind, spricht allerdings auch Vieles dafür, jedem der beiden Anlässe seine eigene Feier zu gönnen. Lassen Sie sich gerne beraten.

Ist ein Trauung außerhalb der Kirche möglich?

Eine Trauung im Garten, in der jeweiligen Location oder im Fußball-Stadion... manche träumen davon. 
Nach katholischem Verständnis versprechen sich die beiden Ehepartner die Liebe und Treue, die im letzten von Gott selbst kommt. Die Menschen haben diese Liebe in besonderer Weise durch Jesus Christus vermittelt bekommen. Die Trauung ist also nicht eine (private) Feier der beiden Ehepartner mit ihren Gästen, sondern eine (öffentliche) Feier der ganzen Glaubensgemeinschaft mit Gott. Das öffentliche Bekenntnis der beiden Liebenden ist ein zentraler Bestandteil der Eheschließung.

Aus diesem Grund muss eine katholische Eheschließung in einer katholischen Pfarrkirche geschlossen werden. Ausnahmen sind in diesem Fall nicht möglich! 

Darf eine engagierte Sängerin singen?

Natürlich können Sie Musiker und Sänger zur Ausgestaltung Ihrer Feier engagieren. Grundsätzlich sollte alle Musik live gespielt werden und kirchliche Musik sein. Ausnahmen besprechen Sie am besten mit dem Seelsorger, der Ihre Trauung halten wird.
Bedenken Sie bei Ihrer Gestaltung: Trauung werden dann lebendig und kurzweilig, wenn die Gäste sich als Mitfeiernde erleben und nicht als Zuschauer oder auf eine passive Rolle zurückgedrängt. Trauen Sie Ihren Gästen etwas zu!

Können wir die Kirche für unsere Feier schmücken?

Sie können in der Kirche gerne Blumenschmuck vornehmen oder die Bänke mit Schleifchen verzieren.
Echte Blütenblätter dürfen nicht in der Kirche, wohl aber vor der Kirche gestreut werden. Wir erwarten aber die Mithilfe von Angehörigen, die hinterher entsprechend fegen.

Bitte nehmen Sie zur genaueren Absprache rechtzeitig Kontakt mit der Küsterin/ dem Küster der jeweiligen Kirche auf.

Nicht erlaubt: Papier oder Kunststoff-Konfetti, Reis und alle naturschädigenden Wurfmaterialien

Ihre Ansprechperson

Bild von Pfarrsekretärin Clarissa Hahn

Zentralbüro

Clarissa Hahn

Severinusstraße 61-63
50354 Hürth

Was bedeutet die Ehe?