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Was hat es mit dem Tod des Heiligen Martin auf sich?:Warum feiern wir am 11. November St. Martin?

Die Geschichte von St. Martin kennen wir allzu gut und wir freuen uns schon auf die vielen schönen Martinsumzüge in unseren Hürther Gemeinden.
Von:
Team Öffentlichkeitsarbeit
Martinszug in der Bonner Innenstadt 2019

Aber warum feiern wir überhaupt den Martinstag und was hat es mit dem Tod des Heiligen Martin auf sich?

Obwohl wir den Martinstag am 11. November feiern, ist dies nicht sein Todestag. Der Heilige Martin starb am 8. November 397 im Alter von rund 81 Jahren während einer Reise in einem kleinen Ort nahe Tours, 240 km von Paris entfernt.

Sein Tod löste in der Bevölkerung einen großen Streit aus:
Sowohl die Bewohner aus dem kleinen Ort Poitiers als auch die Menschen aus Tours wollten den Leichnam des beliebten Bischofs in ihrer Stadt begraben. 

„Sommer des Heiligen Martin“

Sankt Martin Vor allem in katholisch geprägten Regionen gibt es Sankt-Martins-Umzüge mit Laternen am Gedenktag des hl. Martin von Tours.  In einigen evangelisch geprägten Regionen wird das Martinisingen zum Namenstag des Reformators Martin Luther bereits am 10. November (Luthers Geburtstag) gefeiert.[1]  Im alemannischen Raum ist zudem der Brauch der Räbenlichter verbreitet.  Der Martinstag ist in Mitteleuropa von zahlreichen Bräuchen geprägt, darunter  das Martinsgansessen,  der Martinszug und  das Martinssingen. Ex-Bild-DB-ID: 22404

Die Legende besagt, dass die Bürger von Tours den Leichnam in einer Nacht-und-Nebel-Aktion heimlich durch ein Fenster auf ein Boot schmuggelten und die Loire hinaufbrachten. Während dieser Bootsfahrt soll sich ein Naturwunder ereignet haben: Mitten im kalten November begannen an den Ufern der Loire plötzlich die Blumen zu blühen und die Vögel zu singen. Das ist der Ursprung des Begriffs „Sommer des Heiligen Martin“.

Todestag am 11. November

Sankt Martin Fenster in Brictius

Am 11. November 397 wurde Martin in Tours beigesetzt. Viele Menschen begleiteten seinen Sarg wohl mit Lichtern., weshalb wir heute mit Laternen durch die Straßen ziehen.

Und weil der Tag der Beerdigung den Menschen so stark in Erinnerung blieb, feiert die Kirche seinen Gedenktag bis heute am 11. November und nicht an seinem Todestag.

Quelle: martin-von-tours.de