9. September 2026
Abfahrtszeiten:
- 6.50 Uhr Fischenich | Rosellplatz
- 7.05 Uhr Hermülheim | Bushaltestelle De Bütt (Richtung Gleuel)
- 7.20 Uhr Berrenrath | Wendelinusplatz
Kevelaer, ein kleiner Ort südlich von Kleve unweit der holländischen Grenze gelegen, ist seit Mitte des 17. Jahrhunderts Wallfahrtsort. Auf der "Kevelaerer Heide", dem heutigen Platz der Gnadenkapelle, stand ursprünglich ein Hagelkreuz, das Hof, Stall und Feld vor Unwetter schützen sollte. Hier hörte der fromme Handelsmann Hendrik Busmann in der Weihnachtszeit 1641 mehrfach einen geheimnisvollen Auftrag: Er möge an dieser Stelle ein Heiligenhäuschen errichten. Seine Frau Mechele sah in einer Erscheinung, wie zwei Wachsoldaten ein Bild der Madonna von Luxemburg, der Trösterin der Betrübten, aus den Pestjahren des 30-jährigen Krieges in den Händen hielten. Am 1. Juni 1642 setzte Pfarrer Johannes Schink dieses Gnadenbild offiziell in das fertige Häuschen ein, und 1664 wurde das Häuschen durch die jetzige sechseckige Gnadenkapelle umbaut.