Trompeten (c) pixabay

20 Jahre Bläserkreis Laudate

Im August 2000 gründete der Kirchenmusiker Bernd Greiner auf Anregung der Gleueler Ärztin Frau Dr. Weniger den Bläserkreis. Dr. Weniger, eine Posaunistin, wollte in einer kirchlich orientierten Gruppe, wie sie sie aus ihrem Heimatort Westerholt kannte, musizieren. In Bernd Greiner, dem Kirchenmusiker mit Trompete als Zweitinstrument, hatte sie den idealen Verbündeten. Schnell fanden sich einige Blechbläser aus den katholischen und evangelischen Gemeinden der Stadt Hürth, die der Gruppe beitraten. Die erste Idee, aus den Anfangsbuchstaben der damaligen Kirchengemeinden einen Gruppennamen zu kreieren, musste man wegen der Unvereinbarkeit der Buchstaben beiseitelegen. Frau Dr. Weniger machte dann den Vorschlag, die Gruppe „Laudate“, was loben bedeutet, zu nennen. Ein Name, mit dem sich alle identifizieren konnten. Denn das sollte ja mit der Musik erreicht werden: Gott loben.

So übte der junge ökumenische Bläserkreis Laudate ein Repertoire ein, um an der Gestaltung von Gottesdiensten mitzuwirken. Dank des besonderen Engagements von Bernd Greiner, der unzählige Stücke für die Bläser selbst schrieb oder so umsetzte, dass sie für alle spielbar waren, wurde das Repertoire ständig erweitert. Bald konnte man Laudate nicht nur bei Gottesdiensten hören. Die Bläser erfreuen ihr Publikum auch mit einem weltlichen Repertoire bei Pfarrfesten in Alstädten-Burbach, Stotzheim und Gleuel. Fronleichnamsprozessionen und Martinsumzüge gehören mittlerweile ebenfalls zum festen Bestandteil des Bläserjahres. Bis zu seinem Wegzug im Jahr 2011, anlässlich der Übernahme einer Diakonenstelle, leitete Bernd Greiner den Bläserkreis.

Dann kam eine schwierige Zeit, die die Bläser aber gemeinsam gut meisterten und noch stärker zusammenschweißten. 

Bis ein neuer Kirchenmusiker gefunden war probte man alleine weiter. Nach einer kurzen Leitung durch Herrn Fock war man wieder auf sich gestellt. 

Dann endlich im Jahr 2013 kam die „Rettung“. Mit Romana Bae war endlich die Kirchenmusikerin gefunden, die Laudate als ständige Leiterin weiterführen sollte. Dies war anfangs bestimmt nicht einfach für sie, waren die Laudate-Bläser doch mittlerweile selbstständiges Arbeiten gewohnt- jede Stückauswahl, Tempoangabe, Lautstärke usw. -  war demokratisch ausdiskutiert worden. Mit ihrer freundlichen, aber beharrlichen Art und vor allem mit ihren musikalischen Fähigkeiten schaffte sie es, die Gruppe, die zu dieser Zeit auf 14 Mitspieler im Alter von 8 – 80 Jahren gewachsen war, zu führen und musikalisch weiterzubringen. Nach einer Anfrage für die Teilnahme an der Chorkarnevalssitzung des Marienchores in Alstädten-Burbach wurde unter ihrer Leitung das Repertoire um Karnevalslieder zum Mitsingen und -schunkeln erweitert. 

Da die jüngeren Laudate-Bläser durch vermehrte Konzentration auf schulische Aufgaben, Auslandsaufenthalte bzw. Wegzug zur Aufnahme eines Studiums heute leider nicht mehr mitspielen, ist der Kreis der Aktiven auf 7 geschrumpft. 

Deshalb hier auch der Aufruf an alle Blechbläser (Trompete, Posaune, Hörner, Tuba) und Holzbläser (Querflöte, Saxophon), sich zum Mitspielen zu melden. Dabei sind alle Altersklassen willkommen. Anfänger auf dem Instrument genau so wie ältere Musiker, die vielleicht jahrelang nicht mehr gespielt haben und sich daran erinnern, wie viel Freude das gemeinsame Musizieren mal gemacht hat. 

Die Proben finden mittwochs, 18.00-19.30 Uhr im Jugendraum des Pfarrheims in Alstädten-Burbach statt.

Anlässlich des Jubiläums gestaltet der Bläserkreis Laudate am Sonntag, 17.05.2020 um 09:30 Uhr eine Festmesse in St. Maria am Brunnen, zu der Sie jetzt schon alle ganz herzlich eingeladen sind.

 

Katholischer Kirchengemeindeverband Hürth

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50354 Hürth | Hermülheim

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