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Wort für die Woche

08.09.22, 14:00

Maria im Geheimnis Christi und der Kirche

Wir feiern in diesen Tagen drei Marienfeste. Am 8. September, Mariä Geburt, Patrozinium unserer Pfarrgemeinde in Efferen. Am 12. September, Mariä Namen. Und am 15. September, die Schmerzensmutter. Das ist ein kleiner Hinweis der zentrallen Rolle Mariens im Geheimnis und im Leben Christi und der Kirche. Mit ihrer Geburt fing die unmittelbare Vorbereitung auf die Menschwerdung des Gottessohnes, der durch seinen Tod am Kreuz und seine Auferstehung die Menschheit von Sünde und Tod erlöst hat. Am Kreuz hat uns Jesus seinen größten Schatz auf Erden, seine Mutter, als unsere Mutter hinterlassen: „Als Jesus die Mutter sah und bei ihr den Jünger, den er liebte, sagte er zur Mutter: Frau, siehe dein Sohn! Dann sagte er zu dem Jünger: Siehe, deine Mutter!“ (Joh 19,26-27). Dieser Jünger steht für uns alle da.

Maria begleitet seitdem die Menschheit mit ihrer Liebe und ihrer Fürsorge. Oft ist sie auch im Laufe der Geschichte den Menschen erschienen, um ihnen ihre Nähe und Beistand zu bezeugen: Guadalupe, Lourdes, Fatima, Kibeho, Međugorje sind nur einige Episoden dieser wundervollen Geschichte. In allen Ländern, wo das Evangelium verkündet worden ist, sind viele Kirchen und Kapellen der Mutter Gottes gewidmet. Weltweit werden sie von den Gläubigen besucht, die im Gebet ihre Anliegen Maria anvertrauen, mit der Überzeugung, dass sie in ihrer mütterlichen Liebe auf ihre Kinder hört und sie begleitet. So findet am 14. September diesen Jahres wieder einmal erfreulicherweise die traditionelle Wallfahrt der hürther Gemeinden nach Kevelaer statt.

Eins sucht Maria mit ihrem Wirken, und zwar, dass wir uns ihrem Sohn nähern, um in Ihm den Sinn unseres Lebens zu erkennen und durch seine Nachfolge das Glück finden, das wir in unserem Innersten ersehnen. Auf erstaunliche Weise erreicht Maria tatsächlich die Herzen vieler Menschen, die dadurch ihr Leben verändern. Es ist kein Zufall, dass im Laufe der Jahrhunderten gerade Maria es hinkriegt, die Krisen in der Kirche zu überwinden. Die heutige Situation mit all ihren Schwierigkeiten sollte keine Ausnahme sein.

Gehen wir mit unseren Anliegen zu Maria? Legen wir in ihrem Herzen vertrauensvoll unsere Sorgen? Hören wir auf ihren Hinweis bei der Hochzeit zu Kana: „Was Er Euch sagt, das tut“? Dazu braucht es Mut. Sie hatte diesen Mut. Und sie steht uns bei, dass auch wir es wagen, in dieses Abenteuer der selbstlosen Nachfolge ihres Sohnes einzugehen. Nur so kann die Kirche erneuert werden. Die liturgischen Feste Mariens zielen in diese Richtung.

Katholischer Kirchengemeindeverband Hürth

Severinusstraße 61-63
50354 Hürth | Hermülheim

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