Zeichensprache

30.11.19 12:00
Kerzenlichterhellt das Fenster (c) Rebekka Dierkes, Erzbistum Köln

Symbole und Zeichen weisen auf Gott hin. Gott übersteigt unsere Vorstellungskraft und wir können ihn mit Worten nicht ausreichend beschreiben. Da, wo Worte alleine nicht ausreichen, helfen uns Symbole und Zeichen. Sie "sprechen" zeichenhaft von Gott und sind gleichzeitig Bekenntnisse unseres Glaubens.

Dieser Blog will Ihnen in den kommenden Monaten die verschiedensten Zeichen und deren Bedeutung näher bringen.

Das Zeichen des Monats Dezember ist das "Licht"

Sehnsucht nach Licht

Sonnenaufgang (c) LimmerT

Mit (Kerzen)licht verbinden wir Gemütlichkeit, Wärme und Helligkeit. Im Kontrast dazu steht die Dunkelheit, die oftmals in uns ungute Assoziationen hervorruft. Vereinfacht gesagt steht die Finsterniss für das "Schlechte" und das Licht für das "Gute".

Direkt am Anfang schuf Gott das Licht und setzte den Tag der Nacht entgegen. Das Licht soll in der Welt dominieren, selbst die Nacht ist nicht ganz dunkel. Am vierten Tag der Schöpfung befestigt Gott deshalb den Mond und die Sterne als Lichtpunkte am Firmament.

Zur Zeit erleben wir einen der dunkelsten Monate im Jahr. Im Dezember sind die Tage kurz und die Nächte lang. Trotzdem fällt uns dies nicht so sehr auf, weil unsere Dörfer und Städte in hellem Lichterschein erstrahlen. Die Menschen schmücken voller Vorfreude auf das Weihnachtsfest ihre Häuser und Gärten mit Lichterketten und Kerzen. Sie scheinen eine große Sehnsucht nach dem Licht zu verspüren und wollen die Dunkelheit so nicht akzeptieren.

Eine brennende Kerze - ein Licht - symbolisiert im christlichen Glauben die Anwesenheit Gottes.

Zum Nachdenken: Kann meine Sehnsucht nach dem Licht auch für meine Sehnsucht nach Gottes Anwesenheit stehen?

 

Katholischer Kirchengemeindeverband Hürth

Severinusstraße 61-63
50354 Hürth | Hermülheim

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