Wort für die Woche

16.09.21, 14:00

Viel Unheil kommt aus dem Kampf der Leidenschaften in unserem Inneren. Das ruft uns Jakobus in seinem Brief, aus dem wir am Sonntag hören, ins Gedächtnis. 

Es ist eine Wahrheit, der wir uns oft nicht bewusst sind. Wir suchen die Ursachen für 
Ungerechtigkeiten und Missstände oft in äußeren Gegebenheiten, und es fällt uns leicht, über äußere Veränderungen nachzudenken, um unsere Welt ein Stückchen 
besser zu machen: Elektromobilität, Corona-Maßnahmen, Ökostrom, um nur einige wenige Schlagwörter zu nennen - das alles hat bestimmt sein Recht und kann uns 
weiter helfen. 

Entscheidend aber ist unser Inneres und was es hervorbringt. Jesus sagt das so: „Nichts, was von außen in den Menschen Hineinkommt, kann ihn unrein machen, 
sondern was aus dem Menschen herauskommt, das macht ihn unrein. Denn von innen, aus dem Herzen der Menschen, kommen die bösen Gedanken, Unzucht, Diebstahl, Mord, Ehebruch, Habgier, Bosheit, Hinterlist, Ausschweifung, Neid, Verleumdung, 
Hochmut und Unvernunft. All dieses Böse kommt von innen und macht den Menschen unrein“, und wir können ergänzen: verursacht Unheil. 

Ein kurzer Text, von dem man nicht weiß, von wem er stammt, bringt diese ebenfalls schön und tiefsinnig ins Wort:

 

Achte auf deine Gedanken,

denn Sie werden zu Worten.

Achte auf deine Worte, 

denn sie werden zu Handlunegn.

Achte auf deine Handlungen,

denn sie werden zu Gewohnheiten.

Achte auf deine Gewohnheiten, 

denn sie werden dein Charakter.

Achte auf deinen Charakter,

denn er wird dein Schicksal.

 

Achten wir also auf unser Inneres, wie es uns Jakobus und Jesus selbst nahe legen, und pflegen es, denn es macht unsere Zukunft aus.

 

Katholischer Kirchengemeindeverband Hürth

Severinusstraße 61-63
50354 Hürth | Hermülheim

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