Wort für die Woche

10.06.21, 14:00

In Zeiten, in denen Sämaschinen und Mähdrescher die Arbeit auf unseren Feldern übernehmen, wirkt das Gleichnis vom Sämann, das wir an diesem Sonntag in den katholischen Gottesdiensten hören, ein wenig aus der Zeit gefallen.

Aber wer zu Hause einen Garten oder einen Balkon hat, der kennt dieses Gefühl vielleicht: Wenn wir im Frühjahr etwas aussäen in die Beete oder Balkonkästen, weiß man noch nicht so recht, wie das Ergebnis sein wird: Nicht jedes Körnchen wird aufgehen. Selbst wenn man die grö0te Mühe aufwendet und zum Beispiel regelmäßig gießt: Es ist nicht garantiert, dass auch etwas wächst.

Der Gärtner hat eine große Verantwortung für das Gedeihen der Saat. Er muss viel Arbeit und Zeit in das Wachsen der Saat investieren und darf vor allem nichts tun, was die Saat schädigt. Aber der wichtigste Teil liegt eben doch nicht in seiner Hand: Hier muss er schon auf das Zutun eines Anderen vertrauen.

Dies gilt für das Ausbreiten des Reiches Gottes, das Jesus im heutigen Evangelium im Blick hat, aber auch sonst im Leben.

Leisten wir daher den Beitrag, der uns möglich ist, den Rest legen wir vertrauensvoll in Gottes Hände.

Katholischer Kirchengemeindeverband Hürth

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