Wort für die Woche

03.10.19 14:00

Erntedank

Wie sagen wir heutzutage in unserer globalisierten Welt Erntedank?
Ein Schlüssel liegt wohl darin, die vielen kleinen Dinge des Lebens nicht als selbstverständlich zu betrachten, sondern sich vor Augen zu führen, was uns alles täglich geschenkt wird.

Dazu hier ein Gebet von Hans Orths:
Herr, an diesem Erntedankfest möchte ich dir Dank sagen,
denn am Erntedanktag kommt mir in besonderer Weise
deine segnende Hand zum Bewusstsein.
Ich danke Dir, Herr, für die tägliche Nahrung,
die mir in Überfülle angeboten wird –
die ich kaufen und mit der ich mich und meine Familie
gesund erhalten kann.
Ich danke dir für meine Füße, Arme und Hände,
dass ich sie bewegen und damit meinem Beruf nachgehen kann.
Ich danke dir, Herr, für den Bäcker, Metzger und Arzt,
für Busfahrer, Lokführer und Tankwart, für die Verwaltungsleute und jeden Arbeiter, kurzum für alle Menschen und Institutionen,
auf die ich direkt oder indirekt angewiesen bin
und die es mir überhaupt erst ermöglichen,
dieses mein Leben zu leben – ein Leben, das mehr oder weniger geordnet und gesichert in normalen Bahnen verläuft.
Mein Herr, lass mich versuchen, jeden Tag auch an die zu denken, denen es versagt ist, Erntedank zu feiern.
Lass mich mein Brot, meinen Verdienst und all meine Liebe
mit ihnen teilen, wann immer es mir möglich ist.

Sagen Sie doch heute mal Danke zu einem Menschen! Und sagen Sie  auch Danke zu Gott!

Katholischer Kirchengemeindeverband Hürth

Severinusstraße 61-63
50354 Hürth | Hermülheim

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