Wort für die Woche

04.03.21, 14:00

Zwei internationale Gedenktage fallen in diese Zeit: Am 20. Februar ist der Welttag der sozialen Gerechtigkeit, am 8. März ist der Internationale Frauentag. Beide Gedenktage haben mit Umkehr zu einem lebenswerteren Leben tun. Denn darum geht es beim Fasten und in der Vorbereitung auf Ostern, dem höchsten Fest der Christenheit und des Lebens. Die Gedenktage der Vereinten Nationen wollen das Bewusstsein für globale Probleme stärken, an vergangene Ereignisse erinnern und ermahnen sowie Kultur, Natur und Welterbe feiern. Der 20. Februar hebt seit 2007 die soziale Gerechtigkeit ins Bewusstsein. Soziale Gerechtigkeit wird von fast allen Menschen auf der Welt angestrebt. Schon kleine Kinder haben ein starkes und manchmal auch nerviges Gefühl für Ungerechtigkeiten. Die sozialen Gegebenheiten auf unserem Erdball sind aber gekennzeichnet von Ungerechtigkeit, vom Unterschied zwischen arm und reich und von ungerechter Verteilung von Lebensmitteln, sauberem Wasser, medizinischer Versorgung und Bildungschancen. Es gibt Benachteiligung aufgrund von Religion, Geschlecht, ethnischer Zugehörigkeit oder wegen körperlicher oder seelischer Beeinträchtigung. In den meisten Ländern, Kulturen und Religionen dieser Erde sind Frauen und Farbige benachteiligt. Ähnlich ergeht es religiösen Minderheiten, etwa Christen in einer muslimischen Welt. Gott sei Dank gibt es aber auch Gegenbewegungen wie Black Lives Matter, die Frauenbewegungen überall auf diesem Globus oder die vielfältigen Bemühungen um Inklusion bei beeinträchtigten Menschen.

Frauen in ihren Rechten zu stärken, ist das Anliegen des 8. März. Seit 1975 heißt der internationale Frauentag offiziell „Tag der Vereinten Nationen für die Rechte der Frau und den Weltfrieden“. Es geht um Gleichberechtigung, gleiche Löhne für gleiche Arbeit, um Chancengerechtigkeit und um Achtung der Würde der Frau. Seine Wurzeln hat der Tag in der Arbeiterinnenbewegung um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert. Das Bemühen um soziale Gerechtigkeit ist ein Grundpfeiler jeder demokratischen Gesellschaft und für die friedliche Koexistenz zwischen den Nationen.

Die Fastenzeit drängt uns, die großen Fragen an uns persönlich heranzulassen: Was kümmert mich soziale Gerechtigkeit im Alltag? Wo und wie fördere ich den Respekt, die Würde der Frau?

Katholischer Kirchengemeindeverband Hürth

Severinusstraße 61-63
50354 Hürth | Hermülheim

Blog | Aktuelles

Corona, Kirche und ich

17. April 2021, 12:00
Die Vorbereitung von Kommunionkindern kann Diana Werker vor und mitten in der Pandemie vergleichen, hat sie doch Erfahrung mit beiden Formen ...
Weiter lesen

Wort für die Woche

15. April 2021, 14:00
Im Wort für die Woche spricht Pastor Dr. Stephan Kremer, über das Symbol "Fisch" und seine Bedeutung.
Weiter lesen

Social Media