Wort für die Woche

26.11.19 14:00

Es werde … Licht!

Er ist rund, geschmückt mit grünen Tannenzweigen, trägt vier Kerzen und ist mit Schleifen verziert: der Adventskranz. Zugeschrieben wird er dem evangelischen Theologen und Erzieher Johann Hinrich Wichern (1808-1881), der 1833 in Hamburg das „Rauhe Haus“ für verarmte Jugendliche gründete und damit ein Zentrum der Erziehungsarbeit in Norddeutschland aufbaute.

Immer wieder stellten die Kinder im Advent die Frage, wann denn endlich Weihnachten sei. Wicherns Antwort sah so aus: Er baute ein Holzrad und setzte 19 kleine Kerzen und vier große darauf. Jeden Tag im Advent entzündete er eine Kerze. Aus dieser Idee entwickelte sich „unser“ Adventskranz mit (nur) vier Kerzen. 

In einigen Kirchen sind am Adventkranz drei violette und eine rosafarbene Kerze zu finden – orientiert an den liturgischen Farben, die an den Adventssonntagen verwendet werden. Dabei steht die rosafarbene Kerze für den 3. Advent („Gaudete“) und drückt die Freude über das anstehende Kommen Jesu Christi aus. 

Mit jeder Kerze, die am Adventskranz entzündet wird, wird es heller. Das Licht symbolisiert die steigende Erwartung der Geburt Christi. Zudem zeigt das zunehmende Licht, dass Jesus Christus als das „Licht der Welt“ an Weihnachten zur Welt kommt.

Eine gute, Licht bringende Adventszeit wünscht Ihnen

Alexander Daun, Pastoralreferent 

Katholischer Kirchengemeindeverband Hürth

Severinusstraße 61-63
50354 Hürth | Hermülheim

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