10 Gebote der Gelassenheit

23.10.21, 12:00

Erstes Gebot: Nur für heute lebe ich

Heute (c) Peter Weidemann | Pfarrbriefservice

„Nur für heute werde ich mich bemühen, den Tag zu erleben, ohne das Problem meines Lebens auf einmal lösen zu wollen.“

Zwei Dinge sind Johannes XXIII. in seinem Leben sehr wichtig und dies wird schon im ersten Gebot deutlich. Nur für heute werde ich mich bemühen. Das setzt den guten Willen und die Bereitschaft voraus, es heute zu versuchen. Johannes XXIII. weiß um die Schwachheit des Menschen und mahnt deshalb zur Vorsicht im Umgang mit Vorsätzen. Wenn wir berücksichtigen, dass wir auf dem Weg auch mal scheitern können, gibt uns das eine größere Gelassenheit. Aber jeden Tag, immer wieder neu, werde ich es versuchen. 

Die andere Grundlegung ist der Weg der kleinen Schritte. Oft sind wir Menschen geneigt, zu viel zu wollen und müssen dann letztlich an uns selbst scheitern. Dabei können und sollen wir gar nicht alle Probleme des Lebens und des Tages auf einmal lösen. Hilfreich ist es, in kleinen Schritten durch den Tag und durch die Aufgaben zu gehen und uns nicht zu viel auf einmal vorzunehmen. Weniger Vorsätze und Erledigungen auf einmal können einfach leichter umgesetzt werden und verhindern unnötige Frustration und Enttäuschung. 

Ich darf den heutigen Tag erleben, wie er ist und erledige die Aufgaben, die heute und jetzt anstehen. Dabei brauche ich meine Kraft weder mit den Problemen der Vergangenheit noch mit der Sorge um die Zukunft zu verschwenden. Entscheidend ist das Leben im Augenblick.

Johannes XXIII. schreibt: „Es kommt darauf an, von einer Stunde zur anderen zu leben. Die Handlung, die ich eben jetzt zu tun habe, und nichts anderes: Darauf muss ich meine ganze Sorgfalt verwenden“.

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