St. Joseph | Hürth-Mitte

St. Joseph (c) Norbert Wallrath

St. Joseph | Hürth-Mitte

Villering 40 | 50354 Hürth

Regelmäßige Gottesdienste

Freitag: 9.00 Uhr - Heilige Messe
Samstag: 17.00 Uhr - Heilige Messe

Die Geschichte der Pfarrei St. Joseph reicht weit in das 16. Jahrhundert zurück. Anfangs gab es eine kleine Kapelle, die vor 1558 von zwei Einsiedlern zu Ehren des heiligen Joseph gegründet worden ist. Im Rahmen der Säkularisation wurde sie 1802 aufgehoben.

In der Folge der Industrialisierung entstand auf dem Knapsacker Hügel eine Gemeinde, die bereits im Jahre 1900 400 Seelen zählte. Karl Hamacher, damals Pfarrer an St. Katharina in Hürth, betrieb den Bau einer Kirche in Knapsack; er gründete einen Kirchbauverein und einen Bauausschuss. Mit Hilfe großzügiger Spenden auch aus der Industrie in Knapsack kam das Geld für die Errichtung einer schlichten Kirche (32 293 Mark) zusammen. Die Grundsteinlegung fand 1912 statt; am 11. Juli 1914 konsekrierte Weihbischof Peter Joseph Lausberg die Kirche.

Der Umsiedlung des Dorfes Knapsack in den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts folgte 1976 die Umsiedlung der Pfarrgemeinde von Knapsack nach Hürth-Mitte. Ein großer Teil der Einwohner ließ sich in Hürth-Mitte an den Pescher Höfen nieder.

Im Kirchenzentrum Hürth-Mitte plante und errichtete der Zülpicher Architekt Karl Joseph Ernst nach dem Gemeindezentrum das Kirchengebäude St. Joseph, das Kardinal Meisner am 26. Mai 1991 nach zweijähriger Bauzeit als letzte Kirche im Erzbistum einweihte.

Der Innenraum konzentriert sich radial auf den Altar hin und zum zentralen architektonischen und statischen Element, dem Turm, an dem sich das Tormotiv – 12 Tore der ,,Geheimen Offenbarung" - wiederfindet. Ein Emporenband für die Orgel und den Chor zieht sich um den rückwärtigen Teil des dreischiffigen Kirchenraumes.

Das Material Carrara-Marmor kontrastiert mit dem Basaltlava-Bodenbelag und hebt die Sakralgegenstände Altar, Ambo und Sakramentshaus hervor.

In der Kirche befindet sich die fast 300 Jahre alte Figur des hl. Joseph. Sie wurde in der Säkularisation 1802 beschädigt, als man sie vor der Zerschlagung retten wollte. Erneuert wurde die Josephsfigur durch den Brühler Restaurator Gangolf Minn. Die drei Glocken (Josephs-Glocke,  St. Marien-Glocke  und Barbara-Glocke) sind aus der alten Pfarrkirche in Knapsack übernommen worden.

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Katholischer Kirchengemeindeverband Hürth

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