Kleiner Leitfaden Liturgie

24.08.19 12:00

Das Evangelium

Buch mit Herz (c) Christine Limmer, Pfarrbriefservice

Das Wort Evangelium kommt aus dem Altgriechischen, bedeutet: ‚gute Nachricht, frohe Botschaft‘ und meint im Gottesdienst die Lesung aus einem der vier Evangelien des Neuen Testamentes: Matthäus, Markus, Lukas oder Johannes. In ihnen geht es um das Leben und Wirken Jesu Christi und seiner Botschaft vom Reich Gottes. Das Evangelium hat einen zentralen Platz im Wortgottesdienstteil der Messfeier und die Verkündigung des Evangeliums wird von einigen Zeichen begleitet.

Vor und nach dem Evangelium wird meist ein Halleluja gesungen und Messdiener begleiten den Priester oder Diakon mit Kerzen (Flambeaus) zum Ambo, an besonderen Festtagen auch mit Weihrauch. Die Kerzen sollen mit ihrem Licht an Christus erinnern, der sich selbst als 'das Licht der Welt' bezeichnet hat.

Wenn der Priester oder Diakon spricht: „Aus dem Heiligen Evangelium nach  …“, antworten die Gläubigen: „Ehre sei dir, o Herr“ und bezeichnen sich dabei mit einem kleinen Kreuzzeichen auf Stirn, Mund und Herz. Dies zeigt die Bereitschaft, das Evangelium, also die frohe Botschaft, zu bedenken (Kreuzzeichen auf die Stirn), zu verkünden (Kreuzzeichen auf den Mund) und zu bewahren (Kreuzzeichen auf das Herz).

 

Katholischer Kirchengemeindeverband Hürth

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