Foto Orgel2 (c) jungminbae

Kirchenkonzert

Engagierte Musiker und musikalische Gruppen der Gemeindeteile Alstädten-Burbach, Gleuel und Stotzheim finden sich zusammen, um in einem gemeinsamen Konzert einen bunten Querschnitt der Hürther Kirchenmusik zu zeigen. Die Kirchenmusik stellt einen besonderen Bereich des gemeinsamen Musizierens dar, weil nirgendwo sonst eine so große stilistische Bandbreite entsteht, noch dazu durch das Miteinander mehrerer Generationen. Dieses Konzert soll den Besucherinnen und Besuchern einen Eindruck davon vermitteln, welche Begeisterung das gemeinsame Musizieren zum Lob Gottes und zur eigenen Freude verspricht.

 

Ohne den Einsatz der Organisten würde in der Gottesdienstgestaltung ein wesentliches stetiges und traditionelles Element fehlen. Franz Becker, seit vielen Jahren als Organist in Hürth tätig, wird mit „Tokkata und Fuge a-Moll“ von Max Reger (aus Op. 80) die klangliche Bandbreite der Gleueler Orgel demonstrieren. Die beiden Stücke wurden 1902 komponiert und stellen mit ihrer reichen Harmonik repräsentative Stücke der deutschen Spätromantik dar.

 

Immer wieder sind neben der Orgel auch andere Instrumente in den Gottesdiensten zu hören. Sowohl Blas-, Saiten- und auch Schlaginstrumente kommen zum Einsatz – passend zu den jeweiligen Erfordernissen. Der junge Gitarrist Adrian Denfeld aus Gleuel hat bereits bei vielen Gelegenheiten in der Kirchenmusik mitgewirkt. So tritt er auch im Konzert auf und präsentiert die „Quattro Variazioni e Finale op. 141“ von Mauro Giuliani, einem italienischen Gitarristen und Komponisten der Spätklassik. Einen erfrischenden Kontrast dazu bildet „Isn’t she lovely“ von Stevie Wonder, zu hören in einer Bearbeitung für Gitarre solo.

 

Wöchentlich finden sich Kinder im Grundschulalter und knapp darüber zusammen, um das Flötenspiel zu erlernen und zu üben. Die Flötengruppen treten auch im Konzert auf und geben verschiedene Lieder zum Besten. Eine Besonderheit dabei: Jedes Kind wird auch solistisch auftreten! Damit stellen die jungen Musikerinnen und Musiker nicht nur ihr Können, sondern auch ihren Mut unter Beweis.

 

Der menschlichen Stimme kommt durch ihre besondere Ausdrucksfähigkeit in der Kirchenmusik (und mit Fug und Recht kann man sagen: in der Musik generell) eine spezielle Rolle zu. Der abschließende Teil des Konzertes ist der Vokalmusik gewidmet. Tenorsolist Hans-Heinz Hemmersbach eröffnet diesen Teil und singt drei Stücke. „Stääne“ von den Klüngelköpp handelt vom Ankommen und integriert sich damit hervorragend in die besinnlich-fröhliche Atmosphäre des Konzertprogramms. Auch „Vor meinem Vaterhaus“ von Robert Stolz greift den Gedanken der „Heimat des Herzens“ auf. „Agnus Dei“ aus Mozarts Krönungsmesse stellt die Überleitung zurück zur klassische Kirchenmusik und damit zum abschließenden Programmabschnitt des Konzertes dar.

 

Zum Schluss treten der Kirchenchor St. Dionysius – verstärkt durch Mitglieder des ehemaligen Kirchenchors St. Brictius – und der Marienchor Alstädten-Burbach gemeinsam auf. Die fünf Stücke, die von den Chören vorgetragen werden, sind dem europäischen zeitgenössischen Kirchenmusikrepertoire entnommen. Mit der feierlichen Hymne „Gottes grenzenlose Liebe“ des britischen Komponisten Robert Jones wird Gottes Fürsorge für die Menschen ins Zentrum gerückt. Von dem deutschen Kirchenmusiker und Komponisten Stefan Trenner, den eine enge Freundschaft mit den Kirchenchören verbindet, wurden die Stücke „Gelobt sei Gott auf ewig! Amen!“, „Groß sind all deine Werke, Herr“ und „Gott segne dich“ arrangiert. Sie bringen die Dankbarkeit der Menschen für Gottes Liebe zum Ausdruck. Das Konzert wird geschlossen mit einem Arrangement der bekannten „Irischen Segenswünsche“ des 2015 verstorbenen britischen Komponisten Christopher Tambling.

 

Die Sängerinnen und Sänger und Musikerinnen und Musiker, die aktiv in der Gestaltung des Konzertes mitwirken, möchten den Zuhörerinnen und Zuhörern die Buntheit und Lebendigkeit der Kirchenmusik zeigen. Wer sich davon mitgerissen fühlt und musikalisch interessiert ist, findet vielfältige Möglichkeiten zum eigenen Mitwirken. Wir freuen uns auf ein bereicherndes Miteinander am 1. September!

Katholischer Kirchengemeindeverband Hürth

Severinusstraße 61-63
50354 Hürth | Hermülheim

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